Großalarm für die Friedrichsdorfer Feuerwehren mit allen wasserführenden Fahrzeugen am Donnerstag früh um 0:55 Uhr.
Im Köpperner Tal brannte ein Stück Wald, glücklicherweise nur ein kleines. Als die Feuerwehrleute eintrafen, war von den Flammen, die ein Autofahrer gemeldet hatte, schon nichts mehr zu sehen.

Mit Mannschaftsfahrzeugen machten sich Feuerwehrleute auf die Suche nach dem Brand, berichtet Stadtbrandinspektor Ulrich Neeb. Sie fuhren zunächst mit den kleineren Wagen die Waldwege ab, um nicht gleich mit den großen Löschfahrzeugen in den Wald fahren zu müssen.
Neeb, der den Einsatz zusammen mit dem Köpperner Wehrführer Jürgen Reeh leitete, bat dann den Usinger Autofahrer, der das Feuer gemeldet hatte, zum Einsatzort zu kommen. Das tat der Mann und zeigte den Feuerwehrleuten, wo er die Flammen gesehen hatte.

„Das war zwischen der Abfahrt zum Waldkrankenhaus und der Lochmühle, rund 100 Meter hinter der Eisenbahnbrücke, links im Wald, etwa 20 Meter von der Straße entfernt. Rund drei Quadratmeter Boden glimmten noch, die Flammen waren von selbst ausgegangen.“
Mit Hilfe des Köpperner Löschfahrzeugs löschten die Feuerwehrleute den glimmenden Boden.
Um 1.57 Uhr waren alle Feuerwehrleute wieder zu Hause. Im Einsatz waren 62 Mann mit 11 Wagen.

Wegen der höheren Waldbrandgefahr durch die Trockenheit besteht derzeit eine erhöhte Alarmstufe. Die Polizei ermittelt.

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