Feueralarm heute um 12.56 Uhr im Gärtnerweg. Eine Gartenhütte in direkter Nachbarschaft der Kläranlage stand in Flammen. Die Rauchsäule war schon von weitem zu sehen. Als die Feuerwehr eintraf, loderten die Flammen 15 Meter hoch, berichtete Stadtbrandinspektor Ulrich Neeb. Die   Wipfel der Fichten neben dem Haus brannten bereits. Durch Funkenflug hatten sich zudem Grasflächen in  der Nähe, unter anderem auf dem Gelände des Abwasserverbandes Oberes Erlenbachtal, entzündet.

39 Feuerwehrleute  unter der Leitung des stellvertretenden Köpperner Wehrführers Peter Schulte eilten mit 5 Fahrzeugen herbei, darunter alle wasserführenden Autos der Stadt. Sechs Mann trugen schweres Atemschutzgerät. Sie löschten mit Wasser aus drei Rohren und zogen mit Harken den ebenfalls brennenden Komposthaufen neben der rund 50 Quadratmeter großen Hütte auseinander. Nach 15 Minuten war das Feuer unter Kontrolle, nach 35 Minuten war es aus. Mit der Wärmebildkamera suchte die Feuerwehr anschließend nach weiteren Glutnestern.

Auch die Besitzerin der liebevoll mit einer Kochecke eingerichteten Gartenhütte war herbeigeeilt und betrachtete  die Bescherung. Unter anderem war ein Motorroller ein Raub der Flammen geworden. Der Schaden wird auf 6000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei  ermittelt. Möglicherweise ist dieser Brand ein neuer Fall aus der Serie von Brandstiftungen, die die Friedrichsdorfer Feuerwehr seit Anfang Juni in Atem hälten. Schlimmster Fall bisher war das Feuer im Wertstoffhof am 28. Juli mit 80 000 Euro Sachschaden.

Hinweise an die Polizei, Telefon (0 61 72) 12 00.

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