In der Nacht von Donnerstag auf Freitag löste in der Ostpreußen-Straße gegen 2.30 Uhr ein Hauswarnmelder in einer Wohnung im 1. Stock Alarm aus. Es roch in dem Mehrfamilienhaus nach Feuer und verbranntem Essen. Durch das laute Piepen des Melders aufgeschreckt, alarmierte eine Stockwerksnachbarin über die Leitstelle die Feuerwehr Seulberg.

Diese traf nach wenigen Minuten mit zwei Fahrzeugen und der Drehleiter am Brandort ein. Da Lebensgefahr bestand, verschafften sich die Retter sofort unter Atemschutz gewaltsam Zugang zur Wohnung. Verbranntes Essen auf dem Herd hatte die komplette Wohnung mit dichten Rauchschwaden vernebelt und den Alarm ausgelöst. Der Bewohner, der sich noch in der Wohnung befand, konnte von den Einsatzkräften gerettet werden. Er wurde dem Rettungsdienst sowie Notarzt übergeben. Der Gerettete hatte sich eine schwere Rauchgasvergiftung zugezogen. Die Einsatzleitung hatte Seulbergs Wehrführer Claas Ludwig. Nur rund 24 Stunden später wurde die Wehr Seulberg zu einem ähnlichen Einsatz in das Altenheim Dammwald gerufen. Hier hatte der Brandmelder ausgelöst, weil Speisen in einer Mikrowelle brannten. Menschen waren hier nicht in Gefahr.

Artikel aus der Taunus Zeitung vom 28.9.2015

Zum Einsatzbericht Ostpreußenstraße

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