Systeme testen
Warnmittel und technische Abläufe werden unter realistischen Bedingungen geprüft.
Information & Warnung der Bevölkerung
Warnung verstehen. Vorbereitung stärken. Im Ernstfall richtig handeln.
Am Donnerstag, 12. März 2026 findet der nächste landesweite Warntag in Hessen statt. Dabei werden verschiedene Warnmittel getestet, um die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut zu machen und die technischen Systeme für den Ernstfall zu überprüfen.
Dazu können unter anderem Sirenen, Warn-Apps, Cell Broadcast auf Mobiltelefonen sowie weitere Informationskanäle eingesetzt werden.
Der Warntag hilft dabei, Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für den Ernstfall besser vorzubereiten.
Der Warntag dient dazu, die vorhandenen Warnsysteme in Deutschland und in den Ländern praktisch zu erproben. Gleichzeitig soll er Bürgerinnen und Bürger darauf aufmerksam machen, wie Warnungen im Gefahrenfall verbreitet werden und was dann zu tun ist.
Warnmittel und technische Abläufe werden unter realistischen Bedingungen geprüft.
Die Bevölkerung soll Sirenen, Warnmeldungen und Verhaltenshinweise besser kennenlernen.
Behörden, Leitstellen und Kommunen können ihre Prozesse kontrollieren und optimieren.
Der Warntag erinnert daran, sich auch persönlich mit Krisenvorsorge zu beschäftigen.
In Deutschland setzt man auf einen sogenannten Warnmix. Das heißt: Warnungen werden möglichst über mehrere Kanäle gleichzeitig verbreitet, um möglichst viele Menschen zu erreichen.
Wichtig ist: Eine Sirene allein liefert in der Regel noch keine Detailinformationen. Sie fordert dazu auf, sich aktiv über weitere Kanäle zu informieren.
Wenn du am Warntag eine Warnung erhältst, besteht kein Grund zur Sorge. Es handelt sich um einen geplanten Probealarm.
Der Warntag ist eine gute Gelegenheit, das eigene Verhalten im Ernstfall einmal gedanklich durchzugehen.
Warnen schnell und hörbar vor Ort und machen auf Gefahren aufmerksam.
Warnmeldungen kommen per Cell Broadcast und Warn-App direkt aufs Smartphone.
Gute Vorbereitung hilft, in besonderen Lagen ruhiger und sicherer zu handeln.
1 Minute auf- und abschwellender Heulton
Bedeutung: Es besteht eine Gefahrenlage oder es wird davor gewarnt. Informiere dich über Radio, Warn-Apps, Cell Broadcast oder offizielle Informationsquellen.
1 Minute durchgehender Ton
Bedeutung: Die akute Gefahr ist vorüber. Beachte dennoch weiterhin eventuelle ergänzende Hinweise der Behörden.
Warnung ist nur ein Teil des Bevölkerungsschutzes. Genauso wichtig ist die persönliche Vorbereitung auf Stromausfälle, Unwetter, Hochwasser oder andere außergewöhnliche Lagen. Schon mit einfachen Maßnahmen lässt sich die eigene Handlungsfähigkeit deutlich verbessern.
Ein kleiner Notvorrat hilft, kurzfristige Engpässe oder Versorgungsunterbrechungen zu überbrücken.
Taschenlampen, Batterien, geladene Powerbanks und ein batteriebetriebenes Radio sind sinnvoll.
Wichtige Unterlagen, persönliche Dokumente und regelmäßig benötigte Medikamente sollten griffbereit sein.
Offizielle Warnquellen, regionale Informationen und Notrufnummern sollten bekannt sein.
Nein. Beim Warntag handelt es sich um einen geplanten Probealarm.
Das kann an Geräteeinstellungen, technischen Voraussetzungen oder an der jeweiligen Infrastruktur liegen.
Nicht in Panik geraten, sondern Informationen über offizielle Kanäle einholen und Handlungshinweise beachten.
Nutze den Warntag als Anlass, einmal gemeinsam in der Familie zu besprechen:
Gute Vorbereitung schafft Sicherheit – im Alltag und in besonderen Lagen.
Weitere Informationen zum Warntag, zu Warnmitteln und zur Krisenvorsorge findest du auf den offiziellen Seiten des Hochtaunuskreises und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.